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Filmaufnahmen für Musical "Der Zauberer von Oz"
Bottroper Jugendamt dreht im Ofenmuseum in Asbeck
Im nächsten Jahr heißt es am 5. Januar im Ofenmuseum in Legden-Asbeck: "Ruhe bitte! Kamera läuft! Szene 1, die Erste! Action!" Denn dann produziert das Jugendamt Bottrop mit Unterstützung der Firma Quest Media einige Szenen für das aktuelle Musical-Projekt "Der Zauberer von Oz".
Wie in der Original-Kinofassung mit Judy Garland von 1939 zeigen diese Szenen Dorothys Leben auf der Farm in Kansas und werden im Februar 2009 bei den Musical-Vorstellungen im Spielraum Bottrop, Prosperstr. 71 zu sehen sein. Die Dreharbeiten beginnen um die Mittagszeit, werden bis ca. 18 Uhr dauern und verwandeln einen Raum des Ofenmuseums in die Farmhausküche aus "Der Zauberer von Oz".
Die massiven Wände und Holzbalken des Raumes, der sich in einem der Speichergebäude des ehemaligen Asbecker Damenstifts befindet, und ein bullernder, alter Ofen aus den dreißiger Jahren sorgen für die gemütliche Farmhausatmosphäre der guten, alten Zeit. Das bundesweit erste Ofenmuseum des Sammlerehepaares Carmen und Hans Hoffmeister ist somit der ideale Drehort für die neue Musicalproduktion des Jugendamtes Bottrop.
Ein generationsübergreifendes Musical-Projekt
Für die Dreharbeiten reisen die 15 Bottroper Darsteller im Alter von 8 bis 60 Jahren gemeinsam mit ihrer Kostüm-Crew und dem Filmteam nach Asbeck. Vor Ort werden sie für ihre Rollen als Dorothy, Hund Toto oder Farmarbeiter eingekleidet, geschminkt und werden sich wie bei den Proben auch beim Filmdreh gegenseitig unterstützen. Seit Mitte September 2008 proben über 100 Kinder, Jugendliche und Erwachsene zweimal die Woche für ihren großen Auftritt auf der Bühne im Spielraum Bottrop. Dabei hat der Altersunterschied – die Kleinsten sind 2, die Ältesten 60 Jahre alt – nie eine Rolle gespielt. Im Gegenteil: von Anfang an haben sich die kleinen und großen Schauspieler hervorragend verstanden, miteinander gespielt, gelacht und gemeinsam Text gelernt.
Die Geschichte des Musicals "Der Zauberer von Oz"
Das Musical erzählt, wie Dorothy und ihr Hund Toto mitsamt dem Farmhaus von einem mächtigen Wirbelsturm in das rätselhafte Land Oz hinter dem Regenbogen fortgetragen werden. Dort ist alles anders. Nur der Zauberer von Oz kann Dorothy helfen, wieder nach Kansas zurück zu kehren. Sie muss nur dem gelben Steinweg folgen. Auf ihrer Reise findet Dorothy vier neue Freunde: Mit der Vogelscheuche, dem Blechmann, der Ölkanne und dem Löwen besteht sie einige aufregende Abenteuer und findet endlich wieder nach Hause. Hat sie alles nur geträumt?
Professioneller Filmdreh fördert Teamfähigkeit
Für die Darsteller und die Kostümdreh ist das erste Mal, das sie bei einem professionellen Filmdreh dabei sind. Mit mehreren Filmkameras, Beleuchtung von allen Seiten und unter Anleitung eines erfahrenen Filmteams der Bottroper Medienfirma "Quest Media" werden die ersten Szenen des Musicals aufgezeichnet. Diese Erfahrung fördert auf spielerische Art und Weise die Teamfähigkeit. Das Endergebnis – der fertige Film – wird allen Beteiligten vor Augen führen, was man alles erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen und gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten.
Vom Realleben in die Traumwelt
Wie im Originalfilm von 1939 werden die gedrehten Filmsequenzen im Realleben auf der Farm nach dem fertigen Schnitt in einen warmen Sepia-Ton gefärbt. Der Film wird dann zu Beginn jeder Musical-Vorstellung auf der Leinwand im Spielraum gezeigt. Nachdem der Wirbelsturm Dorothy in das Land Oz fortgetragen hat, wird die Handlung auf der Bühne fortgesetzt. Dann sind die Darsteller in Farbe zu sehen. Die beeindruckende Bühnenaufbauten und die farbenprächtigen Kostüme der Schauspieler werden das Publikum mitnehmen auf eine traumhafte Reise in das Land hinter dem Regenbogen.
Nachricht vom
19.12.08 17:27
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